Es gibt emotionale Zustände, die für die ängstliche Erwartung eines
Fehlschags stehen.
Dies vermindert die eigene Leistungsfähigkeit und ein Scheitern wird
wahrscheinlich.
Diese Zustände sind ernst zu nehmende Hinweise auf mögliche Fehlschläge.
Die Furcht vor einem Versagen könnte dieses Ereignis tatsächlich
herbeiführen.
Die Erwartung eines Fehlschlags kann alle Bereiche betreffen – Körper,
Gesundheit, Geschäfte, Finanzen, Beziehungen.
Man sieht sich vor unüberwindbare Hindernisse gestellt und glaubt, diese
Hürde nicht nehmen zu können.
Böse Ahnungen türmen sich auf und man ist geneigt, sich resigniert
zurückzuziehen.
Diese Ängste und Befürchtungen gehören der emotionalen Ebene an und
müssen noch nicht der materiellen Wirklichkeit entsprechen, stehen aber
kurz vor ihrem Ausdruck. Negative Erwartungen und aufgeladene Emotionen
sind machtvolle Energien, die, wenn sie lange genug bewusst oder
unbewusst genährt werden, tatsächlich die befürchteten Ereignisse
herbeiführen.
Eine positive Haltung gegenüber ist, wenn wir uns daran erinnern, dass
wir letztendlich selbst die Schöpfer unserer Realität sind.
Äußere Hindernisse und Widerstände sind die Spiegelungen unserer inneren
Blockaden.
Wir haben in jedem Augenblick die Möglichkeit, diese zu erkennen und
aufzulösen.
Eine bewusste Veränderung unserer Einstellung und die Bereitschaft, aus
unseren Hemmnissen etwas zu lernen, können bereits eine wunderbare
Verbesserung der Situation bewirken.
Wir verfallen nicht mehr in die Extreme von Kampf oder Resignation,
sondern kooperieren auch in unbequemen Situationen bereitwillig mit
anderen und versuchen das Beste daraus zu machen.
Die negative Haltung ist die totale Resignation.
Wir fürchten uns so sehr vor der vermeintlichen Härte und
Gnadenlosigkeit einer als gegeben betrachtete Ebene der Wirklichkeit,
die wir unbewusst mit unserer Realität gleichsetzen, das Resultat
unserer guten Absichten und einer negativ definierten umfassenden
materiellen Wirklichkeit, dass wir geneigt sind, von vornherein
aufzugeben und jegliche Bemühungen zu unterlassen. So lernen wir, dass
unsere Träume nie wahr werden, wir müssen uns nur mit oberflächlichen
Tätigkeiten begnügen.
Wir werfen sozusagen die Flinte ins Korn und geben auf, noch bevor wir
alle Möglichkeiten zur Problemlösung geprüft haben.
Es ist sehr hilfreich HEUTE die Verantwortung für unser Leben zu
übernehmen, jenseits vom Schutz und Schlag. Und unsere passive und
aktive Beteiligung im Geschehen ernst zu nehmen, zu verstehen und zu
nutzen, um einen positiven Einfluss im Sinne unserer Bedürfnisse und
Wünsche zu erzielen.
Unser passiver negativer Einfluss auf alle Geschehnisse ist eine tiefe
meist unbewusste Einstellung dem Leben gegenüber, die wir mit der
Gesetzmäßigkeit der Welt verwechseln.
Wenn wir davon ausgehen, dass die Welt ein Ort der Gefahren und der
Zufälle ist, dann benehmen wir uns reserviert, ängstlich oder aggressiv.
Gehen wir aber für einen Moment davon aus, dass die Welt ein
energetisches fraktales Hologramm unserer biologischen und kulturellen
Programmierungen und laufenden Einstellungen ist, dann wäre es klar,
dass alles was wir uns am stärksten vorstellen, sich langsam
kristallisiert und sich dann schlagartig manifestiert.
Unsere emotionale Ebene ist die Ebene, die alle unsere Gedanken bewusst
oder unbewusst zur Manifestation am stärksten beeinflusst.
Man kann Emotionen nicht kontrolliert. Wenn man aber den Ausdruck
fälschlicherweise kontrolliert, schafft man inneren Druck, die Energien
werden heftiger, kommen vom außen und reiben sich an unserer Nase.
Um unser Leben wieder auf die gesunde, harmonische und natürlich
positive Bahn zu lenken, müssen wir systematisch hingebungsvoll alles
unternehmen, um unser tiefstes Wesen zu entsprechen und zum Ausdruck zu
bringen.
Unser Körper ist dieser Ausdruck, unsere Bedürfnisse sind nur Signale
für den Zustand dieser Visionsmaschine, die der Mensch eigentlich ist.
Ohne den richtigen Umgang und liebevolle Pflege kann sie nicht das Leben
führen, wofür sie geschaffen wurde.
Für jedes Wesen gibt es ein Blueprint, ein ganz subtiles Netz von Wahrscheinlichkeiten, das während der ganzen Zeit hier seinen Ausdruck sucht. Der Weg dahin ist das Leben. Der Weg
führt natürlich zum Ziel, wenn wir uns dem bewusst und wachsam hingeben.
Wenn wir resignieren und die Etappen nicht suchen, dann bleibt auf das
Ziel unerreichbar.
Diese Ebene der Vorsehung haben wir uns angewöhnt, für die, die es
direkt nicht realisieren können, es Gott zu nennen.
Es ist unsere Erfüllung, das eigene Leben so zu führen, dass wir dazu
kommen Zugang zu dieser inneren Führung zu bekommen und dann uns von
dieser Führung leiten zu lassen.
Die Freude, die Selbstständigkeit und schließlich der Erfolg, die daraus
resultieren, sind das Leben, was uns gehört.
Warum wir dieses Gefühl der Individualität mit Getrenntheit verwechselt
haben, das durchschaue ich nicht.
Die Resultate sind aber offensichtlich. Die Leute wissen nicht mehr, was
ihnen gut tut und ziehen es vor, in innerer Armut zu leben, die sie als
Freiheit auffassen.
Immer ein anderer Mensch in der Nähe, mit Liebe im Herzen und klaren
Blick, kann die Täuschung erkennen.
Wie kann er helfen, den Blinden, der sich gegen Unterstützung wehrt und
mit aller Gewalt um sich schlägt?
Diese allgemeine Krankheit, die sich zur Disziplin avanciert hat und
Gesellschaftssystem nennt, nennen wir auch Ego?
Das ist das abstrakteste Wort unserer allgemeinen Krankheit, blind zu
sein und steif Regel zu folgen, die aufgesetzt sind.
Würdest du nicht alles tun in deiner Macht, einem Tier zu helfen, dass
dazu neigt, zu fallen und sich schlimme Verletzungen zu zuziehen?
Wie kannst du ihm erklären, warum du es so lieb hast und doch musst du
manchmal in seinem Leben eingreifen, weil es seine wunderbare Wildheit
nicht integrieren kann?
Du willst es aber glücklich sehen und wissen, dass es ihm gut geht, und
seine ganz spezielle Art auslebt. Dann bist du glücklich.
Wie kannst du einem Blinden erzählen wie Van Gogh aussieht, einem
Tauben, den Genuss der Barockmusik erklären?
Wie kann ein junger Buddha, allen anderen um sich herum seine Einsichten
nach der Isolation erklären ohne sie zu beleidigen?
Manche sagen, einen der offen sagt was er wirklich sieht, würde die Welt
in ihrem Zustand immer wieder verleumden, ohrfeigen, steinigen, hängen,
ertrinken, quälen oder kreuzigen.
Es ist die höchste Kunst, dem zu entsprechen und ein gutes Leben zu
führen, sagen alle, und man muss alles lernen anzuwenden, um vom Fall zu
Fall des Werk der Liebe fortsetzen zu können.
Man muss von allem Abstand nehmen, sich mit nichts und niemanden mehr
identifizieren, keine Familie mehr, kein Eigentum, und keine Frau als
seine eigene nennen.
Dann kann die Liebe ungehindert wachsen und langsam finden ihren Weg im
anderen auch zu gedeihen.
23 Ιουλίου 2015
stage I: overcoming fear
When we would finally reach the upper part of a canyon by focus,
concentration and strength, my followers would begin to feel the
fear inside of them. It is at this time that I would explain to them that
the journey was about overcoming that fear and becoming stronger.
Wim Hof, Becoming the Iceman
20 Ιουλίου 2015
Panik
Wie die 'Götter' entgegenwirken, wenn der Begabte das Feuer seiner Gabe mit den Menschen teilen will, sieht man überall. Vom Aussätzigen bis zur Kultfigur, wenn der Unterschied zur Norm charakteristisch wird, hat die Norm es eingeplant. Sie schafft einen Rahmen oder eine Vitrine, packt es rein, betitelt es und trennt es vom Rest der Welt. So wird die innewohnende
Weisheit zur Legende und bei den Mythen ausgelagert, die von Göttern oder Dämonen bewacht werden.
Von dort muss jeder Laie es immer wieder auf eigenen Kosten ausgegraben.
Dennoch ist es nicht sinnlos zu graben und auf eigenen Kosten tätig zu sein, wie es dem Sklaven der Diktatur des bellenden Todes erscheint.
Die Suche nach dem Elixier ist das Tor zur Kammer der Mysterien.
Der Gravitation des Üblichen genau entgegen zu treten ist der geistige Nordpol der Lebensreise.
Diese Übung ist die einzige Wiederholung, die einen echten Unterschied bewirken kann, wenn es darum geht aus jeder Krise mit wirklichem Wachstum zu profitieren.
Wir sind jetzt berufen die geistige Matrix unseres kollektiven Lebens, die auf Schuldigen und Gläubigern basiert, die dogmatisch steinernen Gesetzen folgen, zu überwinden.
Mit anderen Worten auch unsere bisherige Vernunft ist überkommen, wir müssen zu anderen Ufern.
Dazu brauchen wir wieder den magischen Äther der Intuition und das uralte Wissen der verschütteten Instinkten.
Aber zuallererst müssen wir die Angst vorm eigenen Feuer der Willenskraft überwinden. Dazu brauchen wir vielleicht die Initiation der aktuellen Ereignissen.
the wild man
I speak of the wild man in this book and the distinction between the savage man and the wild man is crucial throughout. The savage mode does great damage to soul, earth, and humankind, we can say that though the savage man is wounded he prefers not ot examine it. The Wild Man, who has examined his wound, resembles a Zen priest, a shaman, or a woodsman more than a savage.
The knowledge of how to build a nest in a bare tree, how to fly to a wintering place, how to perform the mating dance - all of this information is stored in the reservoirs of the bird's instinctual brain. But human beings, sensing how much flexibility they might need in meeting new situations, decided to store this sort of knowledge outside the instinctual system; they stored it in stories. Stories, then - fairy stories, legends, myths, heart stories - amount to a reservoir where we keep new ways of responding that we can adopt when the conventional and current ways wear out.
- Iron John, Robert Bly
19 Ιουλίου 2015
ein Fellchen gefälligst
Wir brauchen keine fossilen Rohstoffe mehr, die uns in die Abhängigkeit vom Aufwand und vor Knappheit stürzten. Keine Verschmutzung mehr, keine Schuld und Schuldscheine.
Wir brauchen überhaupt keine Abhängigkeit mehr.
Das ist ein neues Prinzip
Keine Vision
keine Hoffnung
keine Illusion
keine Ideologie
keine Theologie
keine Spekulation
sondern ein anerkanntes Prinzip, das wir bisher einfach übersehen haben und deswegen ignoriert.
Wie das genau für jeden geht, muss jeder für sich erkennen und angehen.
Denn das ist kein System, was man mit Regeln und Gesetzen formulieren und formieren kann.
Es ist die Art, wie ein großer Organismus lebt.
Jeder hat seins, jeder seinen eigenen wunderbaren Garten, wo er genug zu leben hat, mehr noch...
Deswegen gehen wir raus, um unsere Früchte auszutauschen, uns gegenseitig zu beschenken. Nicht um Bedürfnisse zu decken.
Wir brauchen keine Konservierungsstoffe mehr, keine Geschmacksverstärker, kein PR, keine Werbung, nur Kanäle der Kommunikation, Plätze der Begegnungen und Zeit, die wir bisher verkauften, für Krümel und für Groschen... Tauschgeschäfte der Misere eben.
Wir brauchen überhaupt keine Abhängigkeit mehr.
Das ist ein neues Prinzip
Keine Vision
keine Hoffnung
keine Illusion
keine Ideologie
keine Theologie
keine Spekulation
sondern ein anerkanntes Prinzip, das wir bisher einfach übersehen haben und deswegen ignoriert.
Wie das genau für jeden geht, muss jeder für sich erkennen und angehen.
Denn das ist kein System, was man mit Regeln und Gesetzen formulieren und formieren kann.
Es ist die Art, wie ein großer Organismus lebt.
Jeder hat seins, jeder seinen eigenen wunderbaren Garten, wo er genug zu leben hat, mehr noch...
Deswegen gehen wir raus, um unsere Früchte auszutauschen, uns gegenseitig zu beschenken. Nicht um Bedürfnisse zu decken.
Wir brauchen keine Konservierungsstoffe mehr, keine Geschmacksverstärker, kein PR, keine Werbung, nur Kanäle der Kommunikation, Plätze der Begegnungen und Zeit, die wir bisher verkauften, für Krümel und für Groschen... Tauschgeschäfte der Misere eben.
Gelegenheit ist flüchtig
Ruhe und Verwandlung sind die Geheimnisse kurz vor einer Umwandlung der Realität, vor einer neuen Situation. Es gilt eine Zeit lang aufmerksam zu warten, bis der
richtige Moment kommt, um zu starten oder aktiv zu werden.
Im vorzeitigen Losstürmen liegt die Gefahr wie im Verpassen des richtigen Augenblicks. Für jedes wichtige Ereignis gibt es den optimalen Zeitpunkt. Ein zu Früh bedeutet in der Regel unreife oder unabgeschlossene Prozesse, die das Starten verhindern. Ein zu Spät bedeutet oft, hinterherrennen zu müssen. Es besteht die Gefahr, unter Druck zu geraten.
Ein innerer Impuls oder äußere Ereignisse geben das Signal, aktiv zu werden.
Im vorzeitigen Losstürmen liegt die Gefahr wie im Verpassen des richtigen Augenblicks. Für jedes wichtige Ereignis gibt es den optimalen Zeitpunkt. Ein zu Früh bedeutet in der Regel unreife oder unabgeschlossene Prozesse, die das Starten verhindern. Ein zu Spät bedeutet oft, hinterherrennen zu müssen. Es besteht die Gefahr, unter Druck zu geraten.
Ein innerer Impuls oder äußere Ereignisse geben das Signal, aktiv zu werden.
16 Ιουλίου 2015
the great dictatorship of the barking death
Who is afraid of the petit tyrant faces the great dictator,
avoiding revolution creates mutation,
looking for security, finds death;
barking dogs don't bite.
Black hole and mini bang
Ich erreiche die Insel ohne Kameraden und treffe auf die Wächter meiner Seele. Ich kämpfe nicht dagegen an. Was nutzt den Traum zu töten, um den Drachen los zu werden. Ich bin der Traum, der zum Alptraum des Kampfes wurde.
In der Morgendämmerung mache ich die Augen auf. Ich sehe den Vogel, der träumt, er sei ein Wurm. Der Wurm verlässt sein Versteck, klettert auf den höchsten Baum und beginnt sein letztes Mahl. Der Schatten kommt und alles wird dunkel.
Bäng!
In der Morgendämmerung mache ich die Augen auf. Ich sehe den Vogel, der träumt, er sei ein Wurm. Der Wurm verlässt sein Versteck, klettert auf den höchsten Baum und beginnt sein letztes Mahl. Der Schatten kommt und alles wird dunkel.
Bäng!
11 Ιουλίου 2015
offener Brief
Ich
habe mir alle deine Gedanken aufmerksam gelesen und sie auf mich bezogen.
Ich kann nur sagen, OK, das alles entspricht der menschlichen Natur und ich finde mich darin wieder. Was hast du denn erwartet? Ein Mensch zu sein, der ganz anders als alle andere ist?
Hast du gehofft, einen Menschen zu treffen, den es sich lohnt zu lieben, weil er trotz seiner Erfahrungen mit Familie, Kultur und Interaktion mit dieser Welt, schön, gut und wahr ist, ohne das menschliche Gewand?
Wenn ich so wäre, wäre ich dann willkommen in unserer Beziehung? Oder vollkommen isoliert vom Rest der Welt? Völlig abgetrennt? Ein Avatar in menschlicher Gestalt? Wie können sich Menschen zu einem beziehen, der keinen Bezug zu ihren Zügen mehr hat, auch wenn er ihr ideal entspräche? Würdest du so einen Menschen anfassen können? Streicheln? Küssen? Geil finden? Ihm oder ihr in die Augen schauen können? Kannst du jemanden lieben ohne deinen Schatten in ihm wiederzufinden, dich in ihm mögen und so lieben?
Kann man glücklich sein und andere hassen oder meiden?
Wie stellst du dir einen Weg vor, glücklich in der Welt zu sein, ohne dich darin angstfrei zu bewegen und ohne dich lustvoll auf andere einzulassen? Ohne laufende Enttäuschungen?
Wie kann man diese Störungen überwinden ohne die Mitteln der Menschen zu benützen? Mit welchen Mitteln sollte man Krankheiten behandeln, ganz ohne Bitterkeit? Ohne Schmerzen, ohne Geduld, ohne Wut, Angst, Gier, Völlerei, Leidenschaft, Trägheit, Mängel und Maßlosigkeit zu begegnen?
Kann man das alles unterdrücken? Wegschauen? Ignorieren? Vermeiden? Drüber malen mit den gewünschten Farben?
Wie kann man irgendein Ziel erreichen ohne mit allem, was dazwischen kommt, umzugehen, lernen Schritt für Schritt auch den ganzen flachen, steilen, nassen, wüsten, trockenen und stinkenden Weg zu gehen?
Was macht Einem mehr Mut als die Vorstellung einer Gesellschaft, die mitzieht? Der Eine geht gerade vor, der Andere winkt aus der Ferne und manche hinken hinterher.
Beam
me up Scotty, gibt es bisher nur in unserer Fantasie.
Was macht man mit einem Menschen, der im Schockzustand der eigenen deprimierenden Unzulänglichkeit ist? Was würde die Natur dafür tun? Wunder oder transformierende Prozesse?
Ist stehe auch nicht außerhalb der Welt, ich bin mitten drin und lasse mich auf dich ein so, dass meine Natur mich steuern kann. Ich stelle mich nicht über meine Natur. Ich bin nur eine fühlende und erkennende Hülle.
Wie das zu verstehen ist, das überlasse ich dir. Ich gehe den Weg und beobachte mein Phänomen.
Ich schreibe auch einiges auf. Das ist meine Kunst und meine Wissenschaft. Wie denkst du ist Philosophie entstanden, Sciencefiction, die ganze Literatur und Poesie? Selbst die Esoterik, die du heimlich ließt oder verabscheust? Pure Fantasie?
Darum schreibe ich öffentlich meine 'Reise nach dem Ort der gemeinsamen Begegnungen'?
Damit kann ich mich nicht profilieren. Noch ist es unmöglich mit dem reinen Weg des alltäglichen Menschen das Wunder des eigenen Lebens zu begründen.
Das ist ein Weg, der alles Unangenehme auch enthält, vor allem Angst und Unsicherheit.
Wie weit ich gekommen bin? Wie weit ich noch gehen kann? Das weiß ich natürlich nicht aber auch kein anderer außer der, der meinen ganzen Weg gegangen sei, und am Ende stehe. Wer kann meinen Weg zu Ende gehen?
Ich bin nicht am Ende aber ich renne deswegen auch nicht mehr davon. Es hat mir nichts gebracht, es zu versuchen, ich war müde, gehetzt und verpasste die schöne Aussicht, des eigentlichen Weges. Aus der Erinnerung konnte ich nur den Weg meiner Willkür rekonstruieren. Was wäre wenn ich alles getan hätte, was sich noch angeboten hat als ich mich nicht traute? Was wäre, wenn ich es früher gesagt hätte? Ist das Leben vorprogrammiert? Ich glaube bei aller Gesetzmäßigkeit, ist es ziemlich kreativ.
Du muss mir nicht folgen. Wir haben uns einfach unterwegs getroffen. Das heißt aber nicht, dass du meinen Weg kennst oder mein Ziel. Soviel weiß ich schon, mein Wesen zu entfalten ist mein Weg und mein Frieden wächst mit dieser Selbsterkenntnis. Meine Liebe zu dir ist so groß wie meine Fähigkeit mich zu lieben, wenn du mich ablehnst.
Du bist oft gut darin, es mir schwer zu machen, mich selbst zu lieben. Bist du deswegen böse oder ist es teil unseres Liebesakts?
Kannst du es erkennen ohne hin zu schauen?
Schaust du hin, siehst du zuerst eine Abweichung von der Norm, wie alle anderen zu sein.
Was für eine Norm leben wir denn zur Zeit?
Ist
sie die Formel der Gesundheit und des Glücks? Schaue dich um!
Wer kann es sagen, was richtig ist und was falsch? Das Gesetz?
Was ist mit der Natur, die alles bisher hervor gebracht hat? Hält sie noch den Schlüssel oder ist die Natur nun pervers und wir müssen sie heilen? Womit? Soll ein Komet fallen und uns magisch berühren oder werden wir mühsam und qualvoll alles nach Gutdünken richten? Dogma und Berichterstattung?
Ich glaube, die Natur machte aus uns nur Komplizen. Zunächst müssen wir allerdings Denken und Fühlen vom alten Verbandszeug befreien. Mir wird das Lebenszeit und -kraft kosten aber immerhin, ich sehe das Licht meines Weges. Und diesen Weg gehe ich nun gewählt.
Du musst für dich entscheiden, welchen Weg du wählst.
Den
deiner Erziehung, deiner Prinzipien, deiner Gewohnheit, den deiner wechselnden
Gedanken und Launen - alles Gips - oder den deiner lebendigen Tiefe, deiner Spontaneität, wenn
du dich auf das einlassen kannst, was dich umgibt und dir begegnet?
Kannst
du dir was echteres vorstellen?
Herzlich deiner
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